Auch dieses Semester haben wir wegen der großen Nachfrage im Rahmen der Hector Stiftung wieder drei Ter-mine zur Verfügung gestellt. Davon haben zwei bereits in 2023 stattgefunden. Einen weiteren haben wir für Januar 2024 geplant.
Die Nachfrage war auch dieses Semester wieder riesig. Die Hector Stiftung hatte wohl 48 Bewerbungen. Davon konnten wir lediglich 18 Schüler unterbringen. Aber immerhin.
Die zwei Kurse Ende November und Anfang Dezember waren wieder mal ein richtiger Erfolg. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und alle Kugelbahnen funktio-nierten zum Schluss anstandslos - ein tolles Ergebnis.
Zusammen mit ein paar Murmeln durfte jedes Kind seine selbstgebaute Kugelbahn natürlich mit nach Hause nehmen.
Auch dieses Jahr haben wir uns wieder als OJW am Markt der Vereine des Kreisjugendrings beteiligt. Wie letztes Mal, haben wir auch diesesmal unser Domizil im Lutz-Gürtler Pavillon dafür verwendet. Insgesamt empfanden wir die Re-sonanz ganz gut. Das Interesse der Schüler war insgesamt sehr gut. Wir hoffen, dass es sich dann auch an der Beteiligung in der Technik AG und in der Mitgliedschaft der Offenen Jugendwerkstatt niederschlägt.
Hans hatte wieder eine ganze Menge Kreisel-Bausätze vor-bereitet und der Kreiselbau war, wie immer, sehr begehrt. Die Schüler waren mit voller Begeisterung bei der Sache.
Thomas hatte unseren 3D Drucker am Laufen, was ebenfalls großes Interesse hervorrief. Die Schüler, die wollten, konnten dann noch einen kleinen Kreuzschlitz-Schrauben-dreher aus dem 3D Drucker mitnehmen. Das hat sie auch begeistert.
Zusätzlich hatten wir eine kleine Video-Präsentation über unsere Arbeiten und Projekte am Laufen. Das hatte auch immer wieder Interesse bei den Schülern geweckt.
Willi hat wieder mal einen sehr guten Überblick über den Verein im Allgemeinen, unsere Ziele, unsere Projekte und Tätigkeiten gegeben. Die Schüler hörten sehr interessiert zu.
Wir hoffen, dass unser Angebot für die Schüler eine motivie-rende Anregung und für die Lehrkräfte eine gute Anschau-ung bezüglich unserer Angebote und unseres Leistungs-vermögens geboten hat. Hoffentlich schlägt sich das in weiterer fruchtbarer Kooperation mit der Schule nieder.
Alle Bilder: Alex Becher
Wir danken dem Kreisjugendring als Organisator für die Möglichkeit, unseren Verein entsprechend repräsentieren zu dürfen. Auch die Plakate fanden wir toll. Das hat uns für unsere PR sehr geholfen. Für uns war der Tag sicherlich ein voller Erfolg
Auch diesen Herbst haben wir wieder unser bewährtes Projekt mit der Hector Stiftung neu aufgelegt:
Den Bau eines Windrades
Dabei war wiederum die Geschicklichkeit der Teilnehmer gefordert. Mit Aufzeichnen der Teile auf dem Stoff, mit Ausschneiden, Nähen der Fähnchen an der Nähmaschine, Sägen der Stäbe in Handarbeit, Bohren des Rotors und der Stäbe an der Bohrmaschine, Verleimen der Stäbe, Montage des Rotors am Grundkörper, Befestigung der Drahthal-terung an den Stäben und den Fähnchen und die Montage der Halterung.
Gerade rechtzeitig zum Abholen wurden alle Windräder fertig und dann noch durch Blasen getestet, da es draußen regnete und kein Wind in Sicht war. Alles in allem wiederum ein gelungenes Projekt. Jetzt warten die Windräder nur noch auf reichlich herbstlichen Wind auf der Terrasse oder im Garten.
Auch dieses Jahr haben wir in den Herbstferien wieder unsere bewährte Ferienbetreuung für die Grundschule angeboten.
In den letzten Jahren waren wir in Unterweissach und Allmersbach im Tal. Diesmal ging's nach Althütte in die Anna Haag Schule. Wir hatten uns ja vor einem Jahr vorgenommen alle Teilgemeinden gleichermassen zu berücksichtigen.
Die Schüler hatten sich aus den vorgeschlagenen Optionen die klassische Kugelbahn ausgesucht. Hans hatte alles sehr gut vorbereitet, sodass wir gleich loslegen konnten.
Nach einer kurzen Einführung zum Thema Kugelbahn und den verwendeten Werkstoffen, waren die Schüler intensiv bei der Sache. Es wurden mittels Schablone auf einem Brett die Positionen der Hölzer für die Kugelbahn angezeichnet. Dann wurde geschliffen und geleimt. Besonders schwierig war es, die richte Länge der Hölzer den richtigen angezeichneten Positionen auf dem Brett zuzuordnen.
Besonders diffizil war dann aber das Leimen der Hölzer auf das Brett. Hier war Präzision notwendig, zum einen beim Auftragen des Leims, zum anderen beim Positionieren der Hölzer.
Nach ein paar kleine Korrekturen waren dann jedoch all Kugelbahnen funktionsfähig und konnten für erste Versuche genutzt werden. Recht schnell war dann Experimentieren angesagt. Geht das auch mit zwei Kugeln, dann mit drei, oder sogar mit vier. Der ganze Raum war erfüllt vom Klackern der Kugeln. und dem Juchzen der Schüler.
Auch dieses Jahr haben wir für das Bize wieder unsere Technik AG angeboten. Dieses Mal jedoch mit weniger Erfolg. Von den acht eingetragenen Schülern kamen nur vier. Nach der ersten Einheit waren es dann nur drei, zum Schluss teilweise nur noch zwei.
Wir finden es schade, dass unsere ehrenamtliche Arbeit von den Schülern und auch den Fachlehrern so wenig geschätzt wird. Aber wir werden auch im kommenden Halbjahr dieses Angebot weiterführen. Vielleicht kommt ja mit der neuen Schulleitung etwas mehr Schwung und Motivation in die Angelegenheit. Dies würde uns außerordentlich freuen.
Das Projekt ist gut angelaufen. Die Jugendlichen sind recht motiviert und arbeiten sich gut in die neue Situation ein. Die Unterstützung durch die Eltern ist hervorragend. Einziges Problem ist das Wetter und die Ferienzeit. Wir rechnen damit, dass wider ursprünglicher Planung, leider einige Aktivitäten in der Ferienzeit anstehen und hoffen, dass dann doch einige Teilnehmer Zeit haben und sich beteiligen können. Eine kleine Bilder-Gallerie zu diesem Thema könnt ihr über den Button einsehen.
Dieses Projekt für die Hector Stiftung werden wir dann bis in den Herbst weiterführen. Denn wer säht, der will ja schließlich auch ernten und viele Früchte werden erst im Herbst reif.
Wiedermal haben wir uns an einem Integrationsprojekt des Kreisjugendrings beteiligt. Hier haben wir mit Jugendlichen Flüchtlingen aus der Ukraine, die im Landkreis Zuflucht gefunden haben, ein Integrationsprojekt durchgeführt. Hierzu hatten wir sie in unsere Jugendwerkstatt im Lutz-Gürtler-Pavillon eingeladen. Dort waren ja alle Werkzeuge und Maschinen vorhanden, sodass wir nicht alles an einen anderen Ort bringen mussten.
Vorgabe war an zwei Tagen mit zwei Gruppen vier Bienenhotels für Wildbienen und Insekten zu bauen. Diese sollen dann später aufgestellt werden.
Unsere Aufgabe war dabei, die Jugendlichen und Schüler darin anzuleiten, ein solches Bienenhotel aus Holzbrettern und Halbfertigteilen, die unsere beiden Mitglieder Hans und Will vorbereitetet hatten, zusammenzubauen bzw. zu montieren.
Da war jedoch auch noch einiges an Löchern zu bohren, zu Sägen und Schrauben zu setzen, Bretter zu schleifen, anzuzeichnen und abzumessen.
Sprachliche Barrieren waren zwar reichlich vorhanden, konnten jedoch durch Gesten und Zeigen leicht überwunden werden. Nur in wenigen Fällen mussten die mitgekommenen Übersetzer eingreifen.
Die jungen Ukrainer und Ukrainerinnen waren sehr gut bei der Sache, sodass die Arbeiten zügig von statten gingen. Überrascht waren wir hierbei, dass die Gruppe am zweiten Tag, die hauptsächlich aus Mädchen bestand, deutlich besser vorankam, als die erste Gruppe, in der vorwiegend Jungs vertreten waren. Die Jungs haben weniger aufgepasst, mehr Quatsch gemacht und waren an allem Möglichen interessiert, aber weniger am Bau der Bienenhotels.
Das Grundgerüste der vier Bienenhotels wurden wie geplant fertig. Die weitere Ausstattung wird dann in einem ergän-zenden Projekt von Mitarbeitern des Kreisjugendrings mit den Jugendlichen durchgeführt. Beim Aufstellen werden wir dann falls nötig wieder mithelfen.
Insgesamt sowohl für die Jugendlichen Ukrainer, als auch für uns eine recht interessante Aktion. Wir hoffen die Jugendliche haben viel Neues mitgenommen. Auch wir haben wieder einiges an Erfahrung gesammelt.
Сподіваємось, вам було трохи весело!
(Wir hoffen es hat Euch ein wenig Spaß gemacht!)
Nun habe wir schon eine ganze Reihe von Projekten erfolgreich mit unserer Nachwuchsgruppe durchgeführt, die wir nach dem Corona Lockdown neu zusammengestellt haben. Erst war alles ein wenig zäh, aber nun scheint es ganz gut zu laufen und die Kinder haben sich eingewöhnt.
Neben dem Bau von unserm Mausefallenfahrzeug, der hauptsächlich Holzbearbeitung erfordert, haben wir dann die Schüler auch mit dem Löten vertraut gemacht und nach diversen Lötprobearbeiten und einer ersten Schaltung (Astabiler Multivibrator) mit dem Bau unseres Laufroboters weitere Erfahrung gesammelt.
Als fortschreitende Aktivität hat nun die Metallbearbeitung begonnen, bei der mehr Präzision erforderlich ist und mehr körperlicher Einsatz, Metall ist eben zäher als Holz. Aber erste Schritte in Form von Nietverbindungen sind bereits durchgeführt. Nun folgt die Verbindungstechnik mittels Schrauben.
Dieses Semester haben wir uns was besonderes aus-gedacht. Statt des üblichen Werkprojekte werden wir diesmal ein sehr naturnahes Projekt durchführen. Wir haben geplant über das ganze Sommerhalbjahr 2023 ein Garten-, Obst- und Gemüseanbau-Projekt anzubieten. Das erfordert sowohl von uns, wie auch für die Teilnehmer ein tüchtiges Maß an Einsatz, sowohl aus körperlicher Sicht, als auch vom Wetter her. Da heißt es "Ran an die Sache" ohne Rücksicht auf Regen, Wind, oder Hitze. Neu ist hier auch, dass wir das Projekt semesterübergreifend machen wollen. Schließlich gilt, wer im Frühjahr säht, will im Sommer oder Herbst auch die Ernte einfahren und, wie geplant, auch den Ertrag für den Winter konservieren. Wir haben vor, von der Aussaat, über das Pikieren, Pflanzen, Pflegen, Ernten, Verarbeiten alle Schritte des landwirtschaftlichen Anbaus gemeinsam durchzuführen. Wir sind gespannt, wie die Hector Stiftung so ein semesterübergreifendes Projekt begleiten wird.
Schon die Einführungsveranstaltung war eine Heraus-forderung hier wurden durch die Schüler plus Eltern und das eine und andere Geschwisterchen unsere räumliche Kapazität im Lutz-Gürtler-Pavillon doch stark in Anspruch genommen. So viele Personen hatten wir noch nie in unserm Seminarraum. Als die Eltern dann weg waren, hat sich die Lage deutlich entspannt. für die sechs Teilnehmer waren die neun vorhandenen Plätze mehr als genug. Hans, unser Anbauexperte hat dann die Jugendlichen auf die zukünftigen Aktionen eingestimmt.
Neben dem Anbau wird das Projekt auch praktische, handwerkliche Komponenten beinhalten. So haben wir schon mal mit den Kindern eine Sonnenuhr gebaut. Diese werden wir über das Jahr zur Veranschaulichung des Ablaufs und des Einflusses des Sonnenlaufs benutzen. Es soll den Kindern nahebringen, wie die Natur auf den Jahresverlauf reagiert und mit ihm in Einklang ist.
Da dies recht viel Einsatz erfordert, wollen wir auch die Elternschaft hin und wieder mit einbeziehen. Saisonbedingt wird es immer wieder mal Sonderaktionen erfordern, um zwischen dem geplanten 14-tägigen Veranstaltungen noch durch zusätzliche Termine dem notwendigen Jahresablauf gerecht zu werden. Diese werden dann leider an den Wochenenden durchzuführen sein. Wir setzten darauf, dass zumindest ein Teil der Schüler und Eltern breit ist für solche Einsätze den einen oder anderen Samstag zu opfern.
Der erster Einsatz hat bereits am Samstag, 18. März stattgefunden. Hier haben wir Obstbäume gepflanzt. Das ist natürlich im Rahmen des normalen Programms kaum zu machen.
Ein kleiner Seitenhieb sei hier noch angebracht. Die Hector Stiftung hat uns für diese Aktivität nur eine Stelle genehmigt. Das halten wir für nicht praktikabel, da wir viele Outdoor-Aktivitäten durchführen werden, bei denen wir nicht garantieren können, dass nichts passiert. Es sollten immer mindestens zwei erwachsene Personen anwesend sein. Schließlich handelt es sich um eine Altersgruppe, wo die Schüler im Ernstfall nicht alleine gelassen werden dürfen. Es besteht Aufsichtspflicht. Das sollten die Experten der Uni Tübingen mal rechtlich prüfen, ob sie da nicht diesbezüglich eine falsche Entscheidung getroffen haben.
Wir appellieren daher an die Eltern, dass diese es ihrerseits so organisieren, damit mindestens ein Elternteil jeweils zur Begleitung mitkommen kann. Ansonsten dürfen wir diese Veranstaltung so nicht durchführen. Falls dies nicht möglich ist, werden wir entweder sicherstellen, dass ein zusätzliches Mitglied unseres Vereins anwesend ist. Geht beides nicht, so müssen wir die Termine von Fall zu Fall leider absagen. Tut uns leid.
Wiederum haben wir unser beliebtes Kreiselbaupromm neu aufgeelgt. Wie immer ein großer Erfolg.
Es musste Gebohrt, Gedreh und Geschliffen werden. Dann folgte das Leimen und Verfeinern.
Waren alle Kreisel fertig, konnte das Testen beginnen. Hier waren vor allem die vorbereiteten gedrukckten Auflage-Scheiben interresant. Die Muster führten immer wieder zu "A-Ha" Erlebnissen.
Zum Abschluss konnten die Beteiligten ihre Kreisel samt Zubehör in einem Holzkoffer mit nach Hause nehmen. Wir hoffen das auch im heimischen Umfeld mit den Kreiseln reichlich weiter experimentiert wird.
Wir können uns vorstellen, das wir das nächste oder übernächste Jahr wieder so ein Kreisel-Projekt durchführen.
Für das kommende Semester haben wir jedoch einen anderen Plan. Wir werden uns in den Gemüse und Obstbau stürzen und so den Jugendlichen einen Einblick in den Landbau, sowohl ökologisch, als auch biologisch ermöglichen. Das ist ein spannendes Projekt, von dem wir uns einiges erwarten, jedoch auch sehr gespannt sind, wie es aufgenommen wird.
Auch im neuen Jahr 2023 haben wir gleich nach den Weih-nachtsferien den Betrieb wieder aufgenommen. Am 11.01. standen gleich zwei Aktivitäten an.
Zum einen die Technik AG mit dem bekannten Mausefallen Fahrzeug. Hier wurden die ersten Teile vorbereitet.
Zum zweiten das Projekt "Wir bauen ein Windrad" in Kooperation mit der Hector Stiftung. Dieses war wieder einmal eine gelungene Sache.
Die Schüler, alle Klassenstufe 2, aber aus unterschiedlichen Schulen im Kreis, waren sehr eifrig bei der Sache und stellten sich handwerklich sehr geschickt an, sodass wir zügig mit dem Windradbau vorankamen.
Auch die Arbeit mit der Nähmaschine unter Roses Anleitung wurde nach kurzer Einlernphase "fachmännisch" erldigt.
Schlussendlich konnten alle Ihr Windrad zusammen mit einer Urkunde stolz mit nach Hause nehmen.
Im Sommer haben wir uns für die Hector Stiftung etwas Besonderes einfallen lassen. Wir wollen eine Gruppe von Schülern der Klassenstufe 4 in den Gemüse- und Obstanbau einführen.
Das Projekt startet mit März und wird die Schüler, je nach Wetterlage, ungefähr 14-tägig von der Aussaat, über das Pikieren, das Pflanzen, die Pflege bis zur Ernte und Verarbeitung begleiten. Für den Obstanbau kommen noch das Veredeln und der Baumschnitt dazu. Das Projekt wird sowohl theoretische Inhalte vermitteln, aber auch vor allem praktische Fähigkeiten Vorort beinhalten.
Ergänzend sind diverse Bastelprojekte geplant, bei denen entsprechende nützliche Dinge für den Landbau entstehen.
Wir sind mal gespannt, wie das bei den Kindern ankommt und was sie an Erfahrungen mitnehmen werden. Wir hoffen, dass die Schüler die wichtigsten Kenntnisse über den biologischen und ökologischen Landbau erlernen können und vielleicht wird hinterher der eine oder andere Zuhause selbst zur Schaufel und Hacke greifen und im elterlichen Garten eigenen Landbau betreiben.